Die besten Tipps für die Fastenzeit

Nutzen Sie die Fastenzeit, um schlechte Gewohnheiten loszulassen und sich Gutes zu tun. Damit Sie die 40 Tage wirklich durchhalten, habe ich hier hilfreiche Tipps für Sie.

 

Pünktlich nach den ausgelassenen Karnevals-, Fastnachts- und Faschingsfeiern beginnt am Aschermittwoch wieder die Fastenzeit. Eine Zeit, die viele dafür nutzen, mal wieder auf etwas zu verzichten - vor allem auf Ungesundes! Von Alkohol, über Süßigkeiten, Schokolade, Rauchen, Chips, Softdrinks, Fast Food, Kaffee bis hin zu Fernsehen und Handynutzung sind der Fantasie im Prinzip keine Grenzen gesetzt. Das in dieser Zeit tatsächlich gefastet wird - also komplett auf feste Nahrung verzichtet wird, ist heutzutage nicht mehr die Norm. Sie können die Zeit jedoch gut für eine grundsätzliche Veränderung nutzen, indem Sie schlechte Gewohnheiten loswerden.

 

 

Was wollen Sie dieses Jahr fasten? Und was können Sie tun, um wirklich durchzuhalten? Ich habe ein paar hilfreiche Tipps für Sie:

 

 Tipp 1: Suchen Sie sich einen passenden Verzicht für die Fastenzeit 

 

Suchen Sie sich Ihren Verzicht für die Fastenzeit wohl überlegt aus. Das klingt logisch, ist jedoch maßgeblich, dafür, ob Sie die Fastenzeit durchstehen. Wenn Sie sich zum Beispiel vornehmen, während der Fastenzeit rein basisch zu essen oder zu detoxen, in der Zeit jedoch viel unterwegs sind, Verpflichtungen haben oder reisen, wird dies möglicherweise schwierig. Auch wenn Sie sich vornehmen, komplett auf Zucker zu verzichten, könnten Sie, wenn Sie gerade in einer stressigen Phase sind, Schwierigkeiten bekommen, das durchzuziehen.

 

Überlegen Sie sich also, welcher Verzicht für die 40 Tage wirklich passt und sich realistisch umsetzen lässt. Verzichten Sie zum Beispiel anstatt auf Zucker auf Süßigkeiten oder verzichten Sie anstatt auf ganze Mahlzeiten besser auf jegliche Form von Snacks zwischen den Mahlzeiten.

 

 

 Tipp 2: Bereiten Sie sich auf die Fastenzeit vor 

 

JVorbereitung ist das A&O. Wenn Sie wissen, worauf Sie verzichten wollen, sollten Sie sich darauf entsprechend vorbereiten. Sind dies zum Beispiel Süßigkeiten, sollten Sie Ihre Süßigkeiten-Vorräte im Haus loswerden bzw. Ihrem Partner übergeben, wenn dieser nicht mit Ihnen zusammen fastet. Werden Sie auch Vorräte am Arbeitsplatz los.

 

Wenn Sie keinen Alkohol während der Fastenzeit trinken wollen, überlegen Sie sich Alternativen, um nicht in Versuchung zu geraten. Zum Abendessen könnten Sie beispielsweise einen Tee trinken. Auch naturtrübe Säfte, wie Apfelsaft, eignen sich. Zu Hause könnten Sie sich auch Limonade selbst machen oder Wasser mit frischen Früchten und Kräutern - so genanntes Infused Water - machen.

 

 

 Tipp 3: Achtung vor Kompensation Ihres Verzichts 

 

Wenn Sie während der Fastenzeit auf Süßigkeiten verzichten, dafür jedoch Unmengen an Chips futtern, ist der Verzicht im Prinzip für die Katz’. Es ist daher wichtig, dass Sie während der 40 Tage Fastenzeit darauf achten, dass Sie den Verzicht nicht einfach ersetzen.

 

Anstatt zu etwas anderem zu greifen, nur um den Verzicht nicht zu brechen, werden Sie sich Ihren Gelüsten einfach einmal ganz bewusst, warten Sie 15 Minuten und schauen Sie, ob die Gelüste immer noch da sind. Meist ziehen sie nach einer Weile einfach an Ihnen vorüber. Sagen Sie sich in solchen Momenten außerdem, dass Sie nur eine begrenzte Zeit verzichten müssen und dass Sie in diesem Moment gerne verzichten. Das unterstützt Ihre Willen durchzuhalten.

 

 

 Tipp 4: Bitten Sie Ihr Umfeld um Unterstützung 

 

Holen Sie sich Unterstützung von anderen, indem Sie erzählen, auf was Sie während der Fastenzeit verzichten. Bitten Sie Ihre Familie oder enge Freunde explizit um Hilfe, um die Fastenzeit erfolgreich durchzuziehen.

 

Am besten werden Sie durchhalten, wenn Sie sich Mit-Fastende suchen, denn so können Sie sich gegenseitig unterstützen und motivieren. Fragen Sie Familie, Freunde oder Kollegen doch einfach, ob sie mitmachen wollen.

 

 

 Tipp 5: Die Fastensonntage nutzen 

 

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass die Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostersonntag eigentlich 46 Tage beträgt? Das liegt daran, dass sich die 40 Tage Fastenzeit tatsächlich auf die Werktage beziehen. Die 6 Sonntage, die in diese Zeit fallen, sind ausgeschlossen. Wenn es Ihnen leichter fällt, Ihren Verzicht durchzuziehen, wenn Sie die Fastensonntage „pausieren“, können Sie sich dies zunutze machen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie es an den Fastensonntagen nicht gänzlich übertreiben, denn das wäre kontraproduktiv. Gönnen Sie sich an diesen Tagen wenn dann eine Kleinigkeit Ihres Verzichts und genießen Sie dies sehr achtsam und bewusst.

 

 

 Tipp 6: Anstatt Verzicht, eine gesunde Gewohnheit etablieren 

 

Wie wäre es, wenn Sie diese Fastenzeit anstatt für Verzicht, für eine neue gesunde Gewohnheit nutzen? Vielleicht wird Ihnen dieser Ansatz grundsätzlich leichter fallen. Sie könnten sich zum Beispiel vornehmen, sich jeden Tag 30 Minuten körperlich zu betätigen, täglich einen nährstoffreichen Saft oder Smoothie zu sich nehmen, 1 Mahlzeit am Tag selbst zuzubereiten, jeden Tag ausreichend Wasser zu trinken, mindestens 3 Portionen Gemüse pro Tag zu essen oder aber Ihre Haut jeden Tag gebührend zu pflegen.

 

 

Damit wünsche ich Ihnen eine erfolgreiche und angenehme Fastenzeit!

 

 

Text: Nadine Hüttenrauch

 

 

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