Fermentiertes Essen für Darm- und Hautgesundheit

Sauerkraut, Kefir und Co. liegen aktuell im Trend. Dabei sind fermentierte Lebensmittel schon so lange Teil unserer Nahrung und liefern wertvolle Nährstoffe, die gerade den Darm und die Haut erfreuen.

 

Photo by Monika Grabkowska on Unsplash 

 

 

Lebensmittel werden bereits seit Jahrhunderten fermentiert. Der ursprüngliche Grund war die Haltbarmachung für die kalten Monate, in denen die Ernte von frischen Nahrungsmitteln eher gering war. Und obwohl, wir heutzutage das ganze Jahr über frisches Obst und Gemüse zur Verfügung haben, ist fermentiertes Essen, wie Sauerkraut, saure Gurken, Kimichi, Kefir und so weiter, auch weiterhin Teil unserer Ernährung. Neben der Haltbarmachung hat Fermentiertes nämlich den Vorteil, dass es reich an Nährstoffen ist. Dazu zählen unter anderem gesunde Bakterien, die für unseren Darm und somit auch die Haut wertvoll sind.

 

 

 

 Was genau ist fermentiertes Essen? 

 

Beim Fermentieren werden Lebensmittel in eine Salzlake eingelegt und verschlossen - meist luftdicht -, wodurch der Fermentationsprozess angestoßen wird. In diesem Prozess wandeln natürliche Bakterien und andere Mikroorganismen Zucker und Stärke aus dem Essen in Milchsäure um. Diese Säure ist ein natürlicher Konservierungsstoff und schützt die Lebensmittel länger vor dem Verderben.

 

 

 Fermentiertes Essen liefert Nährstoffe für Darm und Haut 

 

Das Fermentieren von Lebensmittel hat neben der längeren Haltbarkeit, zwei weitere Vorteile: Die Nährstoffe aus den Lebensmitteln bleiben erhalten und es entstehen weitere gesunde Nährstoffe.

 

Da das Essen beim klassischen Fermentieren nicht erhitzt wird, werden Vitamine, Mineralstoffe und Co. mit konserviert und bleiben besser erhalten. Daher liefert Sauerkraut zum Beispiel Vitamin C (wenn Sie es nicht oder nur leicht erhitzen). Auch Ballaststoffe sind in Sauerkraut enthalten, die wertvoll für die Verdauung und Darmtätigkeit sind.

 

Besonders hervorzuheben sind jedoch die in fermentiertem Essen enthaltenen Probiotika. Dabei handelt es sich um wertvolle Bakterienstämme (Milchsäurebakterien), die unsere Darmgesundheit unterstützen können. Sie sollen eine gesunde Darmflora fördern, die Darmbewegung anregen und die Darmschleimhaut stärken. Eine gesunde Darmflora wiederum ist die Basis für eine gesunde Haut und strahlenden Teint und somit kann fermentiertes Essen auch der Hautgesundheit zugute kommen.

 

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 Fermentierte Lebensmittel auf einen Blick 

 

Das Sauerkraut zum fermentierten Essen zählt, war Ihnen wahrscheinlich schon bewusst. Doch welche Lebensmittel sind noch fermentiert? Integrieren Sie die folgenden Lebensmittel einfach regelmäßig in Ihre auch ansonsten ausgewogene Ernährungsweise, um von den gesunden Nährstoffen zu profitieren:

 

  • Sauerkraut und Sauerkrautsaft

  • Kimchi (sozusagen die koreanische Variante des Sauerkrauts)

  • Miso (fermentierte Sojabohnenpaste)

  • Apfelessig

  • Kefir (fermentiertes Milchgetränk)

  • Kombucha (fermentiertes Teegetränke auf Basis des Kombuchapilzes)

  • Fermentiertes Gemüse im Allgemeinen: Zahlreiche Gemüsesorten können fermentiert werden. Vor allem feste Gemüsesorten, wie Gurken, Karotten, Rote Bete, Kohl etc. eignen sich dazu

 

 

 Was Sie bei fermentiertem Essen beachten sollten 

 

Im Handel werden zahlreiche fermentierte Lebensmittel, wie Sauerkraut, angeboten. Allerdings ist fermentiertes Essen nicht gleich fermentiertes Essen. Die im Handel angebotenen Produkte wurden teilweise im Rahmen der Herstellung erhitzt, sodass wertvolle Nährstoffe verloren gehen können.

 

Besser ist es daher auf fermentiertes Essen aus Hofläden oder Naturkostläden zurück zu greifen, wo Sie nach dem Herstellungsprozess fragen können. Eine weitere Möglichkeit: Sie stellen fermentiertes Essen einfach selbst her.

 

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Autor: Nadine Hüttenrauch

 

 

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